PC Bildschirme für Bildbearbeitung

Für jeden angehenden Grafikdesigner stellt sich irgendwann einmal die Frage, ob das, was er auf seinem Monitor sieht, auch dem entspricht, was er tatsächlich erschaffen hat. Nachfolgend werden wir uns ansehen, was ein guter PC-Monitor beherrschen sollte, um erstelltes Content entsprechend gut darstellen zu können.

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Das Wichtigste ist objektiv gesehen die Fähigkeit des Monitors Farben so wiederzugeben, wie sie wirklich sind. Nutzen Sie beispielsweise einen kalibrierten Monitor, so sehen sie Farben, die es in Wirklichkeit nicht gibt und und erstellen Grafiken, die möglicherweise anders aussehen, als gewollt.

RGB-Abdeckung

Zunächst sollte der Monitor den kompletten RGB Raum abdecken können. Anders gesagt: dieser muss in der Lage sein durch das Abmischen der Grundfarben Rot, Grün und Blau alle anderen Farben erschaffen können. Dies ist gewährleistet, wenn der Monitor aus genau diesen drei Pixeln besteht.

sRGB-Abdeckung

Weiterhin ist es für jeden Grafiker essentiell wichtig, dass sein Content auch nach dem Print so aussieht, wie er es sich vorgestellt hat. Das nennt man sRGB. Der Bildschirm stellt das Bild so dar, wie es später mit Hilfe verfügbarer Leuchtstoffe dargestellt werden kann. Je besser der Monitor den sRGB-Farbraum abdeckt, desto ähnlicher sieht das Endergebnis der Darstellung auf dem Bildschirm aus. Für Office Anwendungen ist sRGB nicht so wichtig.

Größe

Bei der Bildschirmgröße sollten Sie sich an mindestens 23 Zoll orientieren. Alles darunter wird es Ihnen möglicherweise schwer machen zu arbeiten, da moderne Grafikprogramme, wie Photoshop, über eine Vielzahl an Instrumenten verfügen, die alle gleichzeitig dargestellt werden müssen, um schnelles und unkompliziertes Arbeiten gewährleisten zu können.

Auflösung

Bei der Auflösung sollten Sie sich, je nach Grad der Professionalität, langsam von Full HD (1080p) entfernen und mehr Richtung 4k-Monitoren gehen. Dieser Standard ist momentan zwar noch nicht überwiegend verbreitet, aber dennoch ist er richtungsweisend und eine entsprechende Investition heute, kann ihnen ein Upgrade in den nächsten 2-3 Jahren ersparen.

Letztlich sollte Sie darauf achten, dass ihr Bildschirm matt ist und nicht spiegelt. Was für den Heimgebrauch nicht sonderlich entscheidend ist, ist für Bildbearbeitung ein Muss.
Der Preis sollte beim professionellen Arbeiten nicht unter 300 Euro liegen.